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Was verursacht Höhenkrankheit?

4th December 2019

Übelkeit oder Erbrechen kann eine natürliche Antwort Ihres Körpers, auf eine Reihe von Dingen sein. Abrupte Bewegungen, zu viel Essen oder eine Schwangerschaft können Übelkeit und Erbrechen auslösen. Eine weitere Reaktion auf äußere Einflüsse, kann die Höhenkrankheit sein.

Die Höhenkrankheit, auch bekannt als Bergkrankheit, tritt meist auf, wenn Sie sich zu schnell auf eine große Höhe begeben, sodass Ihr Körper dies nicht schnell genug verarbeiten kann.

Was verursacht Höhenkrankheit?

Wie es der Name schon hergibt, wird die Höhenkrankheit durch zu schnelles Aufsteigen einer großen Höhenlage ausgelöst. Der Grund hierfür ist der Luftdruck, der mit zunehmender Höhe absinkt und zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme führt. Da Ihr Körper an einen gewissen Anteil von Sauerstoff gewöhnt ist, kann die Atmung, durch geringere Aufnahme, erschwert werden. Die Reaktion Ihres Körpers auf die verminderte Sauerstoffaufnahme kann Übelkeit, Erbrechen und eine Reihe anderer Symptome auslösen.

Wenn Sie ein begeisterter Kletterer sind, wissen Sie, dass die Höhenkrankheit auch in Deutschland auftreten kann. Die Bergkrankheit tritt schon bei 2.500 Metern auf und der höchste Berg in Deutschland ist die Zugspitze mit 2962 Metern. Die ersten Anzeichen treten meist 6 bis 24 Stunden nach Erreichen der Höhe auf.

Symptome der Höhenkrankheit

Zusätzlich zu Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, können Sie durch einen Sauerstoffmangel, weitere Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Atemprobleme entwickeln. Die Höhenkrankheit kann außerdem Müdigkeit oder Appetitverlust auslösen.

Auch wenn das Auftreten der Höhenkrankheit nicht vom Alter, Geschlecht oder körperlichem Zustand abhängt, kann die Stärke der Symptome davon abhängen. Die Symptome können außerdem von Ihrem Blutdruck, wie schnell Sie eine Höhe von 2500 Metern erreichen und wieviel Zeit Sie in großen Höhenlagen verbringen, beeinflusst werden.

Diagnose

Eine Diagnose der Höhenkrankheit, kann sich oft als schwierig gestalten, da die Symptome einer Dehydration stark ähneln (welche ebenfalls häufig bei Höhenanstieg auftritt). Sie müssen 2500 Meter erreicht haben, damit eine Höhenkrankheit überhaupt in Frage kommt. Sollten Sie unter der Höhenkrankheit leiden, treten Kopfschmerzen, meist begleitet von mindestens einem der vorher aufgezählten Symptome auf.

Was hilft gegen Höhenkrankheit und wie beuge ich sie vor?

Vorbeugung ist wie immer besser, als eine Therapie. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Sie beachten können, um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Der beste Weg dafür ist Ihrem Körper Zeit zu geben, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen und somit einen schnellen Höhenanstieg zu vermeiden. Versuchen Sie einen Flug zu großen Höhenlagen zu vermeiden und klettern Sie stattdessen (weniger als 500 Meter täglich) und geben Sie Ihrem Körper 2-3 Tage Zeit sich an die Höhe zu gewöhnen, bevor Sie 3.000 Meter überschreiten.

Sorgen Sie dafür, dass Sie hydriert bleiben, viel Ruhe einhalten, sowie Alkohol und anstrengende Aktivitäten vermeiden. Versuchen Sie sich an eine leichte, aber hoch kalorische Ernährung zu halten, damit Ihr Körper genug Energie hat, Sie aber nicht durch eine deftige Mahlzeit mit viel Fett belastet werden.

Sie können jedoch trotz vorbeugenden Maßnahmen eine Höhenkrankheit entwickeln. In diesem Fall sollten Sie die Höhe etwas verringern, Ihrem Körper Zeit geben sich an die Höhe zu gewöhnen und anschließend wieder aufsteigen. Natürlich ist das nicht immer möglich. Falls Sie nicht absteigen können, sollten Sie zumindest für die nächsten 48 Stunden einen Aufstieg vermeiden und Ihrem Körper die Ruhe, auf Ihrer gegenwärtigen Höhe, gewähren. Trinken Sie reichlich Flüssigkeit, vermeiden Sie den Genuss von Alkohol oder Zigaretten und strengen Sie sich nicht körperlich an.

Sie können zudem ein Medikament gegen Übelkeit einnehmen, welches sich als sehr hilfreich bei der Behandlung von Höhenkrankheit gezeigt hat. Sie können Acetazolamid auf Deutsche Medz erwerben, um sicher zu gehen, dass Sie für Ihre nächste Reise in die Berge auf die Höhenkrankheit vorbereitet sind.