Rosacea Selbsthilfe: Tipps & Früherkennung

8. August 2023

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Rosacea ist eine weit verbreitete Hauterkrankung, die Millionen von Menschen weltweit betrifft. Es ist eine Erkrankung, die, wenn sie nicht richtig behandelt wird, nicht nur das Aussehen, sondern auch das Selbstwertgefühl der Betroffenen beeinträchtigen kann. Daher ist es entscheidend, dass Sie wissen, wie Sie ihre Symptome lindern können. 

Selbsthilfe spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Rosacea. Sie ermöglicht es den Betroffenen, die Kontrolle über ihre Symptome zu erlangen. 

Dieser Beitrag zielt darauf ab, Sie über Rosacea aufzuklären und nützliche Tipps zur Selbsthilfe zu liefern.

Selbsthilfe spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Rosacea. Sie ermöglicht es den Betroffenen, die Kontrolle über ihre Symptome zu erlangen.

Was ist Rosacea?

Rosacea, auch bekannt als Kupferrose, ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die typischerweise das Gesicht betrifft. Obwohl es keine bekannte Heilung gibt, kann die Krankheit durch Behandlung und Selbsthilfe gut kontrolliert werden.

Wer ist von Rosacea betroffen? Die kurze Antwort ist: fast jeder kann es bekommen. Es tritt jedoch am häufigsten bei Personen mittleren Alters, besonders bei Frauen und Menschen mit heller Haut, auf.

Rosacea äußert sich in verschiedenen Formen und Ausprägungen und variiert im Ausmaß des Schweregrades. Von vorübergehender Rötung, die durch Hitze oder Stress verursacht wird, bis hin zu bleibenden Rötungen, sichtbaren Blutgefäßen, Pusteln und Knötchen, die das Aussehen und die Struktur der Haut verändern. 

Was sind die Symptome von Rosacea?

Die ersten Anzeichen von Rosacea können subtil und leicht zu übersehen sein. 

  • Häufiges Erröten im Gesicht 
  • Empfindliche Haut (insbe. bei Sonnenlicht)
  • Hautpflegeprodukte fühlen sich unangenehm an 

Mit der Zeit können die Symptome von Rosacea jedoch fortschreiten. Sie können feststellen, dass die Rötung dauerhaft wird und sich auf andere Bereiche Ihres Gesichts ausbreitet.

Es können auch andere Symptome auftreten, wie sichtbare Blutgefäße, kleine rote Beulen oder Pusteln, und in schweren Fällen eine Verdickung der Haut, insbesondere um die Nase.

Wie sieht Rosacea aus?

Dermatologen kategorisieren Rosacea in verschiedene Stufen, abhängig von der Schwere der Symptome, dem klinischen Bild und dem Ausmaß der Erkrankung, die bei jedem Einzelnen stark variieren können. 

Rosazea im Anfangsstadium: Rosazeadiathese

In der Anfangsphase der Rosazea treten kurzlebige, episodische Rötungen der Haut auf. Verschiedene externe und interne Faktoren können diese Hautrötungen hervorrufen, darunter irritierende Substanzen, scharfe Speisen, UV-Licht oder emotionaler Stress. Die Haut ist dabei empfindlich und leicht irritierbar, was einige Patienten verunsichern und gegebenenfalls Leidensdruck verursachen kann.

Stufe I: Erythematös-teleangiektatische Rosacea

Bei Patienten im Stadium 1 der Rosacea wird die Hautrötung permanent. Zusätzlich entstehen erweiterte Blutgefäße auf den Wangen, deren Ausprägung stark variieren kann. Viele Patienten berichten auch von Hautsymptomen wie Brennen, Stechen, Jucken, Trockenheit oder Schuppung.

Stufe II: Papulopustuläre Rosacea

Im zweiten Stadium der Rosacea ist eine anhaltende Hautrötung charakteristisch, die sich auf Nase, Stirn, Wangen und Kinn konzentriert. Darüber hinaus entstehen oft entzündete, rote Papeln und Pusteln, die über Wochen persistieren können. In einigen Fällen bilden sich Ansammlungen von Lymphflüssigkeit (Lymphödeme), die deutlich sichtbar und fühlbar sind.

Mit der Zeit kann die papulopustuläre Rosacea das gesamte Gesicht betreffen. Sogar Brust, Hals, Dekolleté und Kopfhaut können betroffen sein. Dieses Stadium ähnelt einer Akne, wobei keine Mitesser auftreten.

Stufe III: Glandulär-hyperplastische Rosacea

Im dritten Stadium der Rosacea, der glandulär-hyperplastischen Rosacea, gibt es ein unkontrolliertes Wachstum des Bindegewebes und der Talgdrüsen, wodurch sich Knoten (Phyme) bilden, die von den Betroffenen oft als belastend empfunden werden. Diese Form der Rosacea betrifft vor allem Männer. Die Wucherungen bilden sich hauptsächlich an der Nase (Rhinophym), am Kinn, am Unterkiefer, an der Stirn, an den Ohren oder den Augenlidern.

Habe ich Rosacea? Ein Selbsttest.

Wir haben anhand der Symptome und den typischen Auslösern von Rosacea einen Selbsttest erarbeitet, damit Sie wissen, ob es sich bei Ihnen um Rosacea handelt. 

  1. Sind Sie älter als 35 Jahre? 
  2. Haben Sie häufig rote Flecken oder (leicht) hervortretende Adern im Gesicht? 
  3. Reagiert Ihr Gesicht empfindlich auf Hitze, Kälte oder Stress? 
  4. Ist Ihr Gesicht öfter von Hitzewallungen betroffen? 
  5. Empfinden Sie Juckreiz, nachdem Sie Alkohol oder scharfes Essen konsumiert haben? 
  6. Haben Sie Pusteln, eitrige Pickel oder Knötchen im Gesicht? 
  7. Ist Ihr Gesicht von Schwellungen betroffen? 
  8. Fallen Sie unter die Risikogruppe für Rosacea? (Hellhäutig, weiblich)

Wenn Sie mehr als 5 dieser Fragen mit “Ja” beantwortet haben, dann besteht die Möglichkeit, dass sie unter Rosacea leiden. 

Wenden Sie sich bitte an einen Hautarzt oder eine Hautärztin Ihres Vertrauens, um eine gesicherte Diagnose zu erhalten. 

Welche Ursachen hat Rosacea?

Trotz intensiver Forschung bleiben die genauen Ursachen und Entstehungsmechanismen von Rosacea ein Mysterium. Es wird angenommen, dass eine Vielzahl von Faktoren zur Entwicklung der Krankheit beitragen und es gibt keine einzelne, definitiv festgestellte Ursache für Rosacea.

Zwar gibt es keinen identifizierten Virus, Pilz oder Bakterium, das Rosacea verursacht, aber geschädigte und gereizte Haut ist anfälliger für Infektionen durch verschiedene Mikroorganismen, die weitere Entzündungen verursachen können.

Es wird vermutet, dass das Immunsystem eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Rosacea spielt. Die angeborenen Abwehrmechanismen des Körpers funktionieren möglicherweise nicht wie vorgesehen. Ein gesundes Immunsystem produziert antimikrobielle Proteine, sogenannte Cathelicidine, um Hautkeime abzuwehren. Bei Menschen mit Rosacea scheint die Produktion und Aktivierung dieser Proteine gestört zu sein, was entzündliche Prozesse auslöst.

Eine andere Hypothese ist die Rolle von Haarbalgmilben, genannt Demodex-Milben, als potenzielle Auslöser von Rosacea. Die Haut von Menschen mit Rosacea ist oft dichter mit diesen Milben besiedelt als die Haut gesunder Menschen, und Behandlungen, die diese Parasiten abtöten, können dazu beitragen, die Entzündungen zu lindern.

Rosacea ist oft mit plötzlichen und episodischen Gesichtsrötungen verbunden, insbesondere nach dem Konsum von scharfen Speisen, Alkohol oder plötzlichen Temperaturwechseln. Forscher glauben, dass eine Entzündung der Nerven und die Rolle bestimmter Immunzellen, bekannt als Mastzellen, zur Überempfindlichkeit der Haut beitragen könnten.

Schließlich gibt es auch Spekulationen über die Rolle des Darms bei Rosacea. Es wurde festgestellt, dass Menschen mit Rosacea häufiger eine Dünndarm-Fehlbesiedlung aufweisen, auch bekannt als "Small Intestinal Bacterial Overgrowth". Der genaue Zusammenhang zwischen dieser Erkrankung und Rosacea ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Gibt es Auslöser für Rosacea? 

Auch wenn die Ursache(n) für Rosacea ungeklärt sind, gibt es eine Liste an Einflüssen, welche zu einer Verschlimmerung oder einem Schub der Krankheit beitragen: 

  • Kosmetikartikel (auch Seife) 
  • Sonnenlicht (UV-Strahlung) 
  • Nikotin
  • Scharfes Essen und ggf. andere Lebensmittel 
  • Bestimmte Medikamente 
  • Kälte und Hitze, v.a. bei schnellem Wechsel
  • Stress

Nicht jeder dieser Auslöser ist leicht vermeidbar. Niemand hat ein vollkommen stressfreies Leben. Am wichtigsten ist, dass Sie Ihre Auslöser identifizieren, nach welchen sich Ihr Krankheitsbild verschlechtert und versuchen diese aktiv zu vermeiden. 

Was kann ich zur Selbsthilfe nutzen?

Ihre Auslöser bewusst zu meiden, macht Ihnen das Leben mit Rosacea erheblich angenehmer. 

Hautpflege ist zur Selbsthilfe enorm wichtig. Einige Menschen finden Aloe Vera, Kamille und Apfelessig hilfreich. Aloe Vera hat beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften, während Kamille und Apfelessig ebenfalls entzündungshemmend wirken können. 

Apfelessig und Kamille können auch durch das Trinken bereits Effekte erzielen. Sonst hilft eine kühle Kamillenkompresse oder das Auftragen verdünnten Apfelessigs.

Bei Männern wird außerdem empfohlen, sich trocken zu rasieren.

Welche Medikamente können helfen?

Bei ernsten Ausprägungen der Rosacea ist eine rein lokale Hautbehandlung häufig nicht ausreichend. Ähnliches gilt für mildere Formen der Rosacea, wenn herkömmliche Arzneimittel nicht mehr die gewünschten Resultate erzielen. In solchen Fällen greifen Ärzte auf Tabletten zurück, die eine Wirkung im gesamten Körper erzielen (systemische Therapie). Beispiele dafür sind Metronidazol oder Tetracyclin. 

Wenn Sie unter milderen Symptomen leiden, dann genügt in der Regel auch eine lokale Therapie. Deutsche Medz vertreibt Rosiced, eine Salbe für die Anwendung gegen Rosacea. 

Aber auch Gel wie Skinoren 15% Gel kann zur Linderung der Symptome genutzt werden.

Sollten die hausüblichen Mittel bei Ihnen nicht zur Linderung der Symptome führen, können Sie über Deutsche Medz eins der Medikamente, Salben oder das Gel online bestellen. 

Einfach von Zuhause aus beim Bestellvorgang unseren Online-Fragebogen gewissenhaft ausfüllen und ein fachkundiger Arzt oder Ärztin nimmt sich Ihrem Anliegen an. Wenn nichts gegen die Ausstellung eines Rezepts spricht, dann wird Ihre Ware diskret verpackt und schnellstmöglich geliefert. 

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Quellen: