Während einer Erektion entspannt sich das schwammartige Gewebe, wodurch Blut im Gewebe gestaut wird. Der erhöhte Blutdruck in den Schwellkörpern sorgt für einen steifen Penis und somit einer Erektion. Wenn ein Orgasmus erzielt wurde, setztet eine Nervengruppe Signale frei, welche das Muskelgewebe im Penis kontrahieren und das Blut wieder in den Blutkreislauf freisetzt und somit eine Erschlaffung auslöst. Bei einer erektilen Dysfunktion haben Männer Schwierigkeiten eine Erektion hervorzurufen oder zu erhalten.
Eine erektile Dysfunktion sollte von vielen Männern ernster genommen werden. Studien haben bewiesen, dass durch eine erektile Dysfunktion das Risiko erhöht werden kann, an einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Blutflussstörungen in den Beinen zu erkranken. Des Weiteren hinterlässt eine Funktionsstörung emotionale Probleme, wie Depressionen oder Verzweiflung für den Mann und seinen Partner.
Die Behandlung einer erektilen Dysfunktion ist wichtig und zielt darauf ab diese zu verbessern, als auch den Kreislauf, die Beziehung zur Partnerin oder zum Partner und um die Lebensqualität zu verbessern.
Männern mit einer erektilen Dysfunktion, wird meist Viagra verschrieben. Das Medikament sollte mindestens eine halbe Stunde vor sexueller Aktivität eingenommen werden, bestenfalls eine Stunde vorher. Die Wirkung lässt nach 4 Stunden nach und sollte nur einmal täglich eingenommen werden.
Bei der Einnahme von Viagra sollte auf eine hoch-fetthaltige Mahlzeit verzichtet werden, da dies die Wirkung des Medikaments verlangsamen kann.
Es ist wichtig, dass Ihre Krankengeschichte von einem Arzt begutachtet wird, bevor Sie Viagra einnehmen. Eine wichtige Rolle spielen hier Herzprobleme, ein Schlaganfall, hoher oder niedriger Blutdruck, Nieren- oder Lebererkrankungen und Peniserkrankungen wie eine Vorgeschichte von schmerzhaften oder verlängerten Erektionen und Erkrankungen, die das Risiko einer verlängerten Erektion mit sich bringen.
Die Einnahme von Viagra kann in ungewollten Nebenwirkungen, wie Schwindel oder Sehstörungen resultieren. Sie können außerdem Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Magenbeschwerden auslösen.
Seit über 20 Jahren nehmen Männer die blaue Pille, auch bekannt als Viagra, zur Erleichterung Ihrer Beschwerden ein. Seit es auf den Markt gebracht wurde, wurde Viagra von mehrere Million Männern zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion eingenommen. Leider werden Viagra und andere Produkte für erektile Dysfunktion von vielen Menschen zur Verbesserung des Sexlebens, ohne eine Verschreibung durch einen Arzt, eingenommen. Dies wird meist als Missbrauch von Viagra angesehen.
Viele Männer nehmen Viagra zur Verbesserung des Sexlebens ein, statt zur Behandlung einer vorliegenden Dysfunktion ein. Dies ist offensichtlich eine entbehrliche Einnahme des Medikamentes, da eigentlich keine Behandlung benötigt wird. Es wird davon ausgegangen, dass Viagra die sexuelle Leistung eines Mannes verbessert.
Viagra ist ein hochwirksames Medikament zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion. Die Anwendung ohne vorliegende Probleme, kann zu ernsthaften Problemen führen. Für Männer die gleichzeitig Nitrite einnehmen, kann die Einnahme von Viagra zu gefährlich niedrigem Blutdruck führen.
Dieses Medikament sollte nicht von Männern eingenommen werden, wenn es nicht von einem Arzt für erektile Dysfunktion verschrieben wurde.