Genitalherpes bei Frauen - was Sie wissen müssen

    Genitalherpes ist eine weitverbreitete Geschlechtskrankheit, die trotz ihrer Häufigkeit oft missverstanden wird. Sie entsteht durch eine Infektion mit Herpesviren, die hauptsächlich über ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. 

    Viele Frauen tragen das Virus in sich, ohne jemals Symptome zu zeigen, bis das Immunsystem geschwächt ist und der Virus aktiviert wird. Die Folgen können von leichten bis zu starken Beschwerden im Genitalbereich variieren.

    In diesem Artikel geben wir einen umfassenden Überblick über Genitalherpes bei Frauen – von den Anzeichen und Symptomen über die Behandlung bis hin zu Präventionsmaßnahmen. So können Sie besser verstehen, was in Ihrem Körper vor sich geht, und lernen, wie Sie sich und andere schützen.

    Wie infizieren Sie sich mit Genitalherpes?

    Genitalherpes bei Frauen entsteht hauptsächlich durch die Übertragung des Herpesvirus HSV2, vor allem beim ungeschützten Sexualverkehr. 

    Doch es gibt auch andere Wege der Ansteckung: Beispielsweise durch direkten Kontakt mit Herpesbläschen einer infizierten Person oder das Teilen von Sexspielzeug. 

    Die Viren überleben nicht lange außerhalb des menschlichen Körpers, das bedeutet, dass die Gefahr einer Übertragung durch gemeinsam genutzte Objekte oder öffentliche Einrichtungen, wie Toiletten, sehr gering ist. 

    Einmal im Körper bleiben die Viren ein Leben lang in den Nervenknoten. Faktoren wie ein geschwächtes Immunsystem oder hormonelle Schwankungen können die Viren reaktivieren und zu einem Ausbruch von Genitalherpes führen.

    Welche Symptome deuten auf Genitalherpes bei Ihnen hin?

    Ein Ausbruch von Genitalherpes kann manchmal erst Jahre nach der ursprünglichen Infektion bei Ihnen geschehen, wobei der erste Ausbruch oft die schwersten Symptome zeigt. 

    Das liegt insbesondere daran, dass das Immunsystem stark auf das Virus reagiert, wenn es zum ersten Mal damit konfrontiert wird. 

    Zu den häufigsten Anzeichen von Genitalherpes bei Frauen gehören:

    - Schwellung der Vulva.

    - Juckreiz und Brennen im Intimbereich.

    - Blasenbildung im und um den Genitalbereich.

    - Klarer vaginaler Ausfluss.

    - Geschwollene und schmerzhafte Lymphknoten in der Leistengegend.

    - Schmerzen beim Wasserlassen und Geschlechtsverkehr.

    Sie sollten beachten, dass Genitalherpes sich nicht nur auf die äußeren Geschlechtsorgane beschränkt. Durch den Kontakt mit dem Flüssigkeitsinhalt der Bläschen können sich die Viren weiter ausbreiten und auch innere Bereiche wie die Scheide, den Muttermund und die Harnröhre infizieren. 

    In Fällen, in denen die Übertragung durch analen oder oralen Verkehr stattgefunden hat, können ebenfalls Symptome im Enddarm oder Rachenraum auftreten, die sich durch Rötungen, Schwellungen und Schmerzen äußern.

    Was kann passieren, wenn Genitalherpes bei Ihnen unbehandelt bleibt?

    Genitalherpes ist eine Erkrankung, die, obwohl sie nicht vollständig geheilt werden kann, effektiv bei Ihnen behandelt werden sollte. 

    Wenn Genitalherpes nicht behandelt wird, können die Symptome und Ausbrüche intensiver und langwieriger werden. Insbesondere kann der erste Ausbruch ohne medikamentöse Behandlung bis zu drei Wochen andauern und erhebliche Beschwerden bei Ihnen verursachen.

    Antivirale Medikamente können jedoch die Intensität und Dauer Ihrer Symptome erheblich verringern. Diese Medikamente hindern das Virus daran, sich zu vermehren, wodurch der aktive Ausbruch verkürzt und die Beschwerden gelindert werden. 

    Bei häufigen Ausbrüchen oder besonders schweren Symptomen kann eine langfristige prophylaktische Medikation in Erwägung gezogen werden, um die Anzahl und Schwere der Ausbrüche zu reduzieren.

    Wie können Sie Genitalherpes behandeln?

    Genitalherpes stellt trotz seiner Häufigkeit eine medizinische Herausforderung dar, da er nicht vollständig geheilt werden kann. 

    Dennoch gibt es verschiedene wirksame Behandlungsoptionen, die die Symptome lindern und die Dauer der Ausbrüche von Genitalherpes verkürzen.

    Die primäre Behandlung bei einem Genitalherpes-Ausbruch sind antivirale Medikamente in Tablettenform. Zu den gängigsten Wirkstoffen gehören Aciclovir, Famciclovir und Valaciclovir

    Diese Präparate wirken, indem sie die Vermehrung des Virus hemmen, was wiederum die Schwere und Dauer der Symptome reduziert. 

    Für Personen, die häufige Ausbrüche erleben oder bei denen die Symptome besonders intensiv sind, kann eine langfristige prophylaktische Einnahme dieser Medikamente hilfreich sein, um die Anzahl und Schwere der Ausbrüche zu minimieren.

    Zusätzlich zu antiviralen Medikamenten können einige Hausmittel und rezeptfreie Produkte den Komfort während eines Ausbruchs verbessern. 

    Sitzbäder, insbesondere solche mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Kamille, können helfen, Schmerzen und Irritationen zu lindern. 

    Für diejenigen, die Schmerzen beim Wasserlassen erleben, können auch schmerzlindernde Salben oder andere rezeptfreie Schmerzmittel Erleichterung bieten.

    Gibt es gängige Empfehlungen für Sie, wenn Sie von Genitalherpes betroffen sind?

    Wenn Sie mit der Diagnose Genitalherpes konfrontiert werden, können die emotionalen und physischen Auswirkungen überwältigend sein. Hier sind einige wichtige Empfehlungen, damit Sie mit der Situation besser umzugehen können und das Risiko weiterer Ausbrüche minimieren:

    1. Frühzeitige ärztliche Beratung: Sobald die ersten Symptome von Genitalherpes auftreten, sollten Sie einen Arzt oder Ärztin bzw. Gynäkologen:in konsultieren. Frühe Diagnose und Behandlung können den Schweregrad und die Dauer des Ausbruchs erheblich reduzieren.

    2. Offene Kommunikation: Informieren Sie Ihre Sexualpartner über Ihren Zustand. Dies fördert nicht nur Verständnis und Unterstützung, sondern hilft auch, das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu verringern.

    3. Sexuelle Pause: Während aktiver Phasen der Erkrankung sollte der Geschlechtsverkehr vermieden werden, um eine Übertragung zu verhindern. Auch danach ist es ratsam, Barrieremethoden wie Kondome oder Femidome zu verwenden, da das Virus selbst zwischen den Ausbrüchen übertragen werden kann.

    4. Hygienetipp: Vermeiden Sie es, die infizierten Bereiche zu berühren, und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, insbesondere nach dem Umgang mit den betroffenen Stellen, um die Ausbreitung des Virus zu minimieren.

    5. Stressmanagement: Stress kann ein Auslöser für folgende Ausbrüche sein. Nutzen Sie Techniken wie Meditation, Yoga oder andere Entspannungsmethoden, die Ihnen helfen, Ihr Stresslevel zu reduzieren.

    Eine proaktive Bewältigung von Genitalherpes, sowohl in Bezug auf Behandlung als auch Vorbeugung, kann Ihnen, die Kontrolle über Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zurückgeben. Denken Sie daran: Sie sind nicht allein. Suchen Sie gerne Rat in Foren oder persönlichen Treffen mit Frauen, die unter der gleichen Erkrankung leiden.

    Was Sie sollten Sie bei Genitalherpes während der Schwangerschaft beachten?

    Die Schwangerschaft ist eine besondere Phase in Ihrem Leben, in der das Wohlergehen von Mutter und Kind höchste Priorität haben. Wenn während dieser Zeit Genitalherpes auftritt, ist das eine Belastungsprobe für Sie. Erfahren Sie hier, was es zu wissen und beachten gilt:

    1. Risiken für das Neugeborene: Wenn Sie kurz vor oder während der Geburt aktiven Genitalherpes haben, besteht leider das Risiko, dass das Virus auf Ihr Baby übertragen wird. Eine solche Übertragung kann zu schweren Komplikationen führen, einschließlich einer potenziellen Gehirnentzündung Ihres Neugeborenen oder sogar einer Fehlgeburt.

    2. Erstinfektion während Ihrer Schwangerschaft: Falls Sie während der Schwangerschaft zum ersten Mal Genitalherpes durchleben, besteht ein höheres Risiko für eine Übertragung auf Ihr Baby als bei jenen Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft infiziert waren und einen wiederkehrenden Ausbruch haben.

    3. Behandlungsentscheidungen: Sprechen Sie unbedingt mit einer oder einem Arzt oder Ärztin Ihres Vertrauens. Je nach Situation – ob es sich um einen Erstausbruch oder eine Wiederholung handelt und wie nah die Geburt bevorsteht – kann eine antivirale Behandlung oder sogar die Entscheidung für einen Kaiserschnitt empfohlen werden, um das Risiko einer Übertragung auf Ihr Baby zu minimieren.

    4. Medikamentöse Behandlung des Neugeborenen: Wenn es Anzeichen dafür gibt, dass Ihr Baby möglicherweise dem Virus ausgesetzt war, kann es nach der Geburt mit antiviralen Medikamenten behandelt werden, um potenzielle Komplikationen zu verhindern oder zu minimieren.

    5. Prävention ist der Schlüssel: Wenn Sie wissen, dass Sie Genitalherpes haben, sollten Sie Ihre Ärzte bereits zu Beginn der Schwangerschaft informieren. Gemeinsam können sie einen Plan erstellen, um das Risiko einer Übertragung auf das Baby zu minimieren.

    Nutzen Sie die Vorteile moderner Medizin zur Reduktion Ihrer Symptome 

    Die Diagnose von Genitalherpes ist im ersten Moment sicher ein Schock für Sie gewesen. Tatsächlich klingt eine, das lebenslang anhaltende, Geschlechtskrankheit sehr angsteinflößend. 

    Glücklicherweise gibt es drei Tatsachen, die Ihnen Hoffnung nach der Diagnose spenden können:

    1. Der erste Ausbruch ist der Schlimmste. Wenn Sie das hinter sich haben, wird jeder weitere Ausbruch weniger schmerzhaft und leichter für Sie zu ertragen. 

    2. Die moderne Medizin ist bestens gewappnet, um Ihnen die Ausbrüche möglichst schnell zu beenden und Ihre Schmerzen während der Ausbrüche zu minimieren. 

    3. Dank Online-Apotheken können Sie beim Auftreten eines Ausbruches bequem und einfach von Zuhause aus Ihre benötigten Medikamente beziehen. 

    Deutsche Medz bietet Ihnen einen leichten und legalen Weg, um rezeptpflichtige Medikamente online zu kaufen. 

    Füllen Sie lediglich unseren Online-Fragebogen beim Kauf aus, mit welchem unsere fachkundigen Ärzt:innen gewährleisten, dass das Medikament für Sie geeignet ist. 

    Überzeugen Sie sich gerne selbst. Bestellen Sie Ihre Genitalherpes-Medikamente hier. 

    Quellen: 

    https://www.gesundheitsinformation.de/genitalherpes.html

    https://gesund.bund.de/genitalherpes-herpes-genitalis

    https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/geschlechtskrankheiten/herpes-genitalis-ansteckung-symptome-behandlung-735649.html

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