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Der Unterschied zwischen Scheidenpilz und bakterieller Vaginose

28. Oktober 2020

Der Auslöser für Scheidenpilz und bakterielle Vaginose hat oftmals ähnliche Gründe, wie ein Ungleichgewicht in der Scheidenflora, jedoch sind hier verschiedene Erreger vertreten.

Wir haben für Sie die Ursachen und Risiken, Symptome, Behandlung und Vorbeugung von Scheidenpilz und bakterieller Vaginose zusammengefasst.

Ursachen und Risiken

Der Erreger für den Scheidenpilz ist meist der Hefepilz Candida albicans. Bei einer bakteriellen Vaginose sind Bakterien der Auslöser. Diese Bakterien sind meist Darmbakterien oder Gardnerellen.

Beide Erkrankungen werden durch ein Ungleichgewicht in der Scheidenflora hervorgerufen.  Ein Ungleichgewicht kann durch folgende Faktoren hervorgerufen werden:

  • Hormonelle Schwankungen (Wechseljahre, Monatsblutung, Schwangerschaft oder Pubertät)
  • Geschwächtes Immunsystem (durch chronische Erkrankungen, akute Infektionen oder Stress)
  • Medikamente (insbesondere Antibiotika)
  • Übertriebene Intimhygiene (insbesondere mit nicht für den Intimbereich geeigneten Waschmitteln)
  • Falsche Wischtechnik bei Toilettengang

Bakterien werden oftmals während dem Geschlechtsverkehr übertragen und schaden einer gesunden Scheidenflora in der Regel nicht. Ist diese jedoch gestört oder im Ungleichgewicht, kann eine bakterielle Vaginose entstehen.

Symptome

Es ist schwierig einen Scheidenpilz von einer bakteriellen Vaginose zu unterscheiden, da diese unterschiedliche Behandlungen bedürfen. Wir haben für Sie eine Tabelle zusammengefasst, um Ihnen eine bessere Übersicht über die Symptome der beiden Erkrankungen zu geben. Es treten nicht unbedingt alle Symptome auf und sie können zusätzlich bei jeder Frau individuell abweichen.

Symptom

Scheidenpilz

Bakterielle Vaginose

Juckreiz

Gelegentlich

Brennen im Scheidenbereich

Fischartiger, unangenehmer Geruch

Dünnflüssiger, milchiger Ausfluss

Gelblicher oder weißer, quarkartiger Ausfluss

Rötungen und Schwellungen im äußeren Genitalbereich

pH-Wert der Scheide über 4,5

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Schmerzen beim Wasserlassen

Leichte, oftmals stechende Schmerzen

Behandlungen

Sollten Sie noch nie einen Scheidenpilz oder eine bakterielle Vaginose gehabt haben, sollten Sie zuerst zum Gynäkologen gehen, damit abgeklärt werden kann, ob Sie die Symptome richtig gedeutet haben. Bei einem Scheidenpilz bewährt sich der Wirkstoff Clotrimazol, welches freiverkäuflich in Ihrer Apotheke erhältlich ist. Hierbei ist es wichtig konsequent zu sein und das Medikament wie beschrieben anzuwenden und nicht vorzeitig aufzuhören. Besonders bewährt hat sich hier die Kombination aus Creme und Vaginaltabletten. Ihr Partner sollte bei einer Infektion ebenfalls mitbehandelt werden.

Zur Behandlung einer bakteriellen Vaginose wird Metronidazol angewendet. Sie können Metronidazol bequem von Zuhause bei Deutsche Medz bestellen.

Vorbeugung

Zur Vorbeugung beider Erkrankungen ist die richtige Intimpflege das A&O. Der Intimbereich sollte nicht übermäßig gereinigt werden und wenn, nur der äußere Bereich. Hierfür sollten Sie außerdem nur spezielle Reinigungsmittel oder ausschließlich Wasser verwenden. Die Scheide reinigt sich von innen nach außen und benötigt in der Regel keine Pflege. Verzichten Sie außerdem auf Intimdeos oder Scheidenspülungen. Eine gesunde Scheide sollte nicht ungewöhnlich riechen, wodurch Sie diese Produkte nicht benötigen sollten. Waschen Sie außerdem Ihre Handtücher, Waschlappen und Unterwäsche stets bei mindestens 60°C mit einem sanften Waschmittel. Verzichten Sie lieber auf nicht atmungsaktive Hosen oder synthetische Unterwäsche, da diese oftmals nicht bei hohen Temperaturen gewaschen werden können. Unterwäsche aus reiner Baumwolle ist die beste Lösung, wenn Sie dazu neigen einen Scheidenpilz oder bakterielle Vaginose zu entwickeln. Wechseln Sie außerdem Ihre Unterwäsche nach jeder Sporteinheit, trocknen Sie den Intimbereich nach dem Schwimmen oder Training sogfältig ab und wechseln Sie Ihre Slipeinlagen und Tampons regelmäßig.

Stabilisieren Sie außerdem Ihre Scheidenflora während der Einnahme eines Antibiotikums mit einer Milchsäurekur, da Antibiotika oftmals einen Scheidenpilz hervorrufen.