Modafinil
Bilder nur zur Veranschaulichung
Modafinil gehört zur Gruppe der Psychoanaleptika und wird zur Behandlung von Narkolepsie eingesetzt. Zudem wird es teilweise off-label bei Depressionen oder Erschöpfungssyndromen angewendet.
Modafinil verändert die Menge bestimmter Neurotransmitter im Gehirn. Diese haben einen Einfluss auf den Teil des Gehirns, der kontrolliert, wie wach und aufmerksam Sie sind. Durch diesen Vorgang werden Wachsamkeit und Aufmerksamkeit beeinflusst.
- Erhöht die Wachsamkeit während des Tages
- Bekämpft die Müdigkeit
- Wirksame Narkolepsie-Behandlung
- Keine Fälschungen
- Alle Medikamente werden aus Europa bezogen
Weitere Informationen
Kurz zu Modafinil
Modafinil fördert Wachheit und Aufmerksamkeit, indem es vor allem die Wiederaufnahme von Dopamin hemmt und die Aktivität von Noradrenalin und Serotonin erhöht.
Die maximale Plasmakonzentration wird zwei bis vier Stunden nach der Einnahme erreicht, die Halbwertszeit liegt im Steady State bei circa 15 Stunden.
Bei Personen ohne Schlafstörung führt Modafinil unter Schlafentzug zu messbaren Verbesserungen der Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit, verminderter Appetit und Schwindel.
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 200 mg, die morgens eingenommen werden sollten. Bei Bedarf kann die Dosis auf bis zu 400 mg täglich erhöht werden.
Modafinil ist in Deutschland rezeptpflichtig, der Kauf ohne Rezept ist illegal.
Der Preis für Modafinil variiert je nach Packungsgröße und Apotheke.
Modafinil ist kein Amphetamin, fördert jedoch ebenfalls die Wachheit. Es ist als Racemat erhältlich, während das reine R-Enantiomer unter dem Namen Armodafinil vermarktet wird.
Zusammenfassung von Modafinil
| Art des Medikaments | Medikamente zur Stimulierung des Zentralnervensystems (Psychostimulanzien) |
| Für welche Gesundheitszustände verschrieben | Narkolepsie |
| Wirkstoff | Modafinil |
| Handelsname | n/a |
| Verfügbare Stärken | 100 mg |
| Verfügbar als | Tabletten |
| Mögliche Nebenwirkungen | Mögliche Nebenwirkungen können Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Übelkeit sein. |
| Original Beipackzettel | Für weitere Informationen zum Medikament siehe den Beipackzettel für Modafinil. |
Übersicht der Ärztin
![]() | Dr Dora Matiz (MD), gibt eine einfache Erklärung zu dem folgenden Medikament: 'Modafinil ist ein Psychostimulans, das zur Förderung der Vigilanz eingesetzt wird. Es wirkt auf das zentrale Nervensystem, indem es die Freisetzung von Neurotransmittern wie Dopamin und Noradrenalin moduliert, wodurch die Wachheit und kognitive Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Modafinil ist für Patienten mit Narkolepsia, obstruktiver Schlafapnoe oder Schichtarbeits-Syndrom indiziert, die unter exzessiver Tagesmüdigkeit leiden. ' Wenn Sie glauben, dass diese Behandlung für Sie geeignet sein könnte, starten Sie jetzt eine Online-Konsultation bei Deutsche Medz. Ihre Anfrage wird anschließend von einer registrierten medizinischen Fachkraft geprüft. Falls die Behandlung für Sie geeignet ist, wird sie Ihnen verschrieben, und wir liefern das Medikament bequem zu Ihnen nach Hause – mit einer Auswahl an praktischen Liefer- und Zahlungsmöglichkeiten. Haben Sie Fragen zu einem Medikament? Konsultieren Sie vor Beginn der Behandlung Ihren Arzt oder Apotheker, um sicherzustellen, dass es für Sie sicher und geeignet ist. |
Modafinil Wirkung – Wie wirkt der Stoff im Gehirn?
Die Wirkung von Modafinil basiert auf einem noch nicht vollständig geklärten Mechanismus. Die Forschung hat bisher Folgendes gezeigt: Modafinil hemmt vorrangig die Wiederaufnahme von Dopamin am Dopamintransporter. Dieser Effekt dürfte maßgeblich für die wachheitsfördernde Wirkung verantwortlich sein. Daneben wird auch die Noradrenalin-Wiederaufnahme gehemmt, wenn auch in schwächerem Ausmaß. Trotzdem konnte im präfrontalen Kortex und im Hypothalamus ein messbarer Anstieg von Noradrenalin und Serotonin nachgewiesen werden.
Tierexperimentelle Studien deuten zudem auf Einflüsse auf das histaminerge, orexinerge und glutamaterge System hin. Modafinil wirkt außerdem als partieller α₂-adrenerger Agonist.
Modafinil Wirkung bei Gesunden
Die Wirkung von Modafinil bei gesunden Menschen, also Menschen ohne Narkolepsie oder andere Schlafstörungen, ist ein häufig diskutiertes Thema. In klinischen Studien zeigten Probanden ohne diagnostizierte Schlaferkrankung nach der Einnahme von Modafinil Verbesserungen in Aufmerksamkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und kognitivem Durchhaltevermögen, insbesondere unter Schlafentzugsbedingungen. Die Effekte auf die Kognition bei ausreichend ausgeruhten, gesunden Personen sind hingegen gering und weniger eindeutig belegt.
Wichtig: Modafinil ist kein Ersatz für gesunden Schlaf. Wer das Medikament als sogenanntes „Smart Drug” oder zur Steigerung der kognitiven Leistung einsetzt, handelt außerhalb der zugelassenen Indikation (Off-Label) und trägt das volle medizinische Risiko selbst. Bereits 2010 hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfohlen, das Anwendungsgebiet auf Narkolepsie zu beschränken.
Übersicht einer Apothekerin über die Nebenwirkungen dieses Medikaments
Dr. Lena Weigel erklärt die häufigsten Nebenwirkungen des Medikaments einfach:
Patienten klagen bei der Einnahme von Modafinil meistens über Kopfschmerzen, Unruhe und Appetitlosigkeit. Daher sollte die Tablette am Morgen eingenommen werden, um Schlafprobleme zu vermeiden. Gegen die Kopfschmerzen können Entspannungsübungen, Kopfmassagen und ausreichend Trinken helfen. Sind diese zu stark, sollten Sie diese mit Ihrem Arzt besprechen.
Modafinil Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann Modafinil Nebenwirkungen verursachen. Die folgende Übersicht gibt einen strukturierten Überblick nach Häufigkeit:
Sehr häufig (> 1/10):
Kopfschmerzen (in der Regel leicht bis mittelschwer, dosisabhängig und oft vorübergehend)
Häufig (1/100 bis 1/10):
Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung
Nervosität, Angst, Reizbarkeit, Insomnie, Schwindel
Tachykardie, Palpitationen
Kopfschmerzen, Parästhesien, verschwommenes Sehen
Asthenie, Brustschmerzen
Gelegentlich (1/1.000 bis 1/100):
Suizidgedanken, Manie, Psychose mit Halluzinationen oder Wahnvorstellungen
Hypertonie oder Hypotonie, Herzrhythmusstörungen
Menstruationsstörungen, verminderte Libido
Hautausschlag, Pruritus, Akne
Sehr selten aber schwerwiegend:
Stevens-Johnson-Syndrom
Toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
DRESS-Syndrom (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms)
Bei Auftreten von Hautreaktionen, starken psychischen Veränderungen oder Suizidgedanken ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich. - Rufen Sie sofort den Notdienst (112)
Modafinil Erfahrungen
Es gibt viele Modafinil Anwenderberichte auf Drugs.com.
Beipackzettel
Weitere Informationen zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten finden Patienten im Modafinil beipackzettel.
Pharmakokinetik – Was passiert nach der Einnahme?
Nach oraler Einnahme wird Modafinil rasch resorbiert. Die maximale Plasmakonzentration (t_(max)) wird nach zwei bis vier Stunden erreicht. Die Plasmahalbwertszeit beträgt bei einmaliger Einnahme 10 bis 12 Stunden und im Steady-State etwa 15 Stunden. Die Plasmaproteinbindung beträgt 60 %, hauptsächlich an Albumin. Die Biotransformation erfolgt überwiegend in der Leber (ca. 90 % der Dosis) über das Cytochrom-P450-Isoenzym CYP3A4. Die Metaboliten werden über die Nieren ausgeschieden.
Dosierung
Die empfohlene initiale Tagesdosis beträgt 200 mg, die entweder morgens als Einzeldosis eingenommen oder auf zwei Einnahmen (morgens und mittags) aufgeteilt wird. Bei unzureichendem Ansprechen kann die Tagesdosis auf bis zu 400 mg erhöht werden. Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen werden.
Besondere Patientengruppen:
Eingeschränkte Leberfunktion: Dosis halbieren.
Ältere Patienten: Einstieg mit 100 mg täglich empfohlen, da eine verringerte Clearance möglich ist.
Eingeschränkte Nierenfunktion: Datenlage unzureichend; besondere Vorsicht geboten.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Kontraindiziert.
Wechselwirkungen
Modafinil beeinflusst mehrere Cytochrom-P450-Isoenzyme: Es induziert CYP3A4, CYP1A2 und CYP2B6 und hemmt CYP2C19 sowie CYP2C9. Daraus ergeben sich klinisch relevante Wechselwirkungen:
Hormonelle Kontrazeptiva: Modafinil kann deren Wirksamkeit herabsetzen. Alternative Verhütungsmethoden sind während der Therapie und bis zwei Monate nach Absetzen empfohlen.
Antikonvulsiva (z. B. Carbamazepin, Phenobarbital): Können den Modafinil-Plasmaspiegel senken. Phenytoin: Modafinil kann die Clearance hemmen – auf Toxizitätszeichen achten.
Antidepressiva (Trizyklika, SSRIs): Bei CYP2D6-Mangel (ca. 10 % der kaukasischen Bevölkerung) können Serumkonzentrationen steigen – ggf. Dosisanpassung nötig.
Warfarin (Antikoagulans): Prothrombinzeit sollte in den ersten zwei Behandlungsmonaten regelmäßig kontrolliert werden.
CYP3A4-Substrate: Ciclosporin, HIV-Protease-Inhibitoren, Midazolam, Triazolam, viele Kalziumkanalblocker und Statine können in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt sein.
Diazepam, Propranolol, Omeprazol (CYP2C19-Substrate): Herabgesetzte Clearance möglich, Dosisreduktion ggf. erforderlich.
Kontraindikationen
Modafinil darf nicht eingenommen werden bei:
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder Hilfstoffe
Unkontrollierter mittelschwerer bis schwerer Hypertonie
Herzrhythmusstörungen
Bekannter Abhängigkeit von Drogen, Alkohol oder Arzneimitteln
Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Schwangerschaft und Stillzeit
Die Datenlage zur Anwendung in der Schwangerschaft ist begrenzt. Es gibt Warnhinweise vor einem möglichen Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen. Modafinil sollte daher in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Da der Wirkstoff in Tierversuchen in die Muttermilch übergeht, ist auch die Anwendung in der Stillzeit kontraindiziert. Zudem kann Modafinil die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel reduzieren – eine zusätzliche Empfängnisverhütung ist daher essenziell.
Was berichten Nutzer bei der Einnahme von Modafinil?
Modafinil Erfahrungen aus klinischen Studien und Anwenderberichten zeigen ein differenziertes Bild. Viele Patienten mit Narkolepsie beschreiben eine deutliche Verbesserung der Tageswachheit und eine Reduktion von Schlafattacken. Häufig genannte positive Aspekte sind eine bessere Konzentrationsfähigkeit und das Gefühl, wieder „normal funktionieren" zu können.
Zu den am häufigsten genannten unerwünschten Erfahrungen gehören Kopfschmerzen in den ersten Tagen der Einnahme, Schlafprobleme bei einer zu späten Einnahme sowie Nervosität und Appetitlosigkeit. Klinische Studien bestätigen, dass psychotrope Wirkungen auftreten können, die das Denken, die Stimmung und die Wahrnehmung verändern – ähnlich wie bei anderen ZNS-Stimulanzien. Daraus ergibt sich auch ein gewisses Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial. Deshalb unterliegen alle modafinilhaltigen Präparate in Deutschland der Verschreibungspflicht.
Modafinil Preis & Verfügbarkeit in Deutschland
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Modafinil kaufen und bestellen
Modafinil kaufen ist in Deutschland ausschließlich mit einem gültigen Rezept möglich. Der Wirkstoff unterliegt zwar nicht mehr der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV), ist aber weiterhin rezeptpflichtig. Modafinil bestellen über seriöse Online-Apotheken ist möglich, setzt jedoch eine vorherige ärztliche Konsultation und ein ausgestelltes Rezept voraus.
Wichtiger Hinweis: Der Kauf ohne Rezept – etwa über unseriöse Internetquellen – ist in Deutschland illegal und gesundheitlich riskant. Gefälschte oder verunreinigte Präparate können schwerwiegende Folgen haben. Wer Modafinil für sich in Betracht zieht, sollte immer zuerst ärztlichen Rat einholen.
Wie kauft man Modafinil online in Deutschland bei DE Medz?
Modafinil 100 mg kann über den autorisierten Anbieter Deutsche Medz nach einer ärztlichen Konsultation erworben werden. Diese ärztliche Konsultation stellt sicher, dass das Medikament für Sie sicher ist. Der Ablauf umfasst folgende Schritte:
Online-Konsultation: Sie füllen einen medizinischen Fragebogen aus.
Ärztliche Prüfung: Ein Arzt überprüft, ob Modafinil für Sie geeignet ist.
Rezept & Bestellung: Nach Genehmigung wird das Medikament sicher zu Ihnen nach Hause geliefert.
Wie hoch ist der Modafinil Preis?
Da Modafinil ein verschreibungspflichtiges Medikament ist, hängt der Modafinil Preis von der jeweiligen Packungsgröße, dem Hersteller und der Apotheke ab. Als Kassenpatient mit entsprechender Diagnose (Narkolepsie) übernimmt die Krankenkasse in der Regel einen Teil der Kosten. Für gesetzlich Versicherte fällt die übliche Rezeptgebühr an.
Erfahren Sie mehr über Modafinil bei DE Medz
Wie lange dauert es, bis Modafinil wirkt? – Eine Erklärung, wie schnell Modafinil wirkt und wann man die ersten Ergebnisse erwarten kann.
Weitere Medikamente bei DE Medz
Quellen:
- Modafinil Clinical Trial - DRKS
- Modafinil Aristo 100 mg Tablets - Gelbe Liste
DGN – Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Leitlinie Narkolepsie (S1), AWMF Registernummer 030-056
Greenblatt K, Adams N. Modafinil. In: StatPearls [Internet]. StatPearls Publishing; 2022.
EMA: Modafinil – Empfehlung zur Einschränkung des Anwendungsgebiets, 2010
Fachinformation Modafinil (fachinfo.de, Stand 2019)
AkdÄ: Modafinil – Mögliches Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen, 2019


