Was hilft gegen Fadenwürmer?

30. November 2022

Einige Arten von Würmern sind Parasiten, die den Menschen befallen. Wurminfektionen sind weltweit weit verbreitet, wobei die meisten Fälle in Gebieten auftreten, in denen Armut, schlechte sanitäre Einrichtungen und mangelnde Hygiene herrschen. Aber auch bei uns können Wurminfektionen auftreten. Die häufigste Wurminfektion ist hierzulande der Fadenwurm. Jeder kann sich mit Fadenwürmern anstecken. Doch was kann man gegen Fadenwürmer tun?

Fadenwürmer sind in der Regel harmlos. Doch die kleinen Würmer können ein starkes Jucken um den Anus verursachen. Daher empfiehlt sich eine möglichst rasche Behandlung. 

Wie hilft Vermox gegen Fadenwürmer?

Diese ist zum Glück einfach. Betroffene können das Medikament Vermox mit dem Wirkstoff 

Mebendazol einnehmen. Dieser Wirkstoff tötet die Würmer ab, indem er sie daran hindert, Zucker aus dem Körper zu absorbieren. Nematoden brauchen Zucker zum Überleben. Wenn man ihnen also das entzieht, was sie zum Überleben brauchen, werden sie effektiv abgetötet. Die toten Würmer werden dann mit wiederum dem Stuhl aus dem Darm ausgeschieden.

Die noch nicht geschlüpften Eier werden dabei allerdings nicht abgetötet, sodass es wichtig ist, auf gute Hygiene zu achten, um eine erneute Infektion zu vermeiden. Daher sollten Sie sich vor und nach dem Essen immer die Hände waschen. Selbiges gilt nach dem Benutzen der Toilette. Außerdem sollten Sie Bettwäsche und Schlafanzug wechseln. Eine Dusche morgens und abends kann ebenfalls helfen.

Sie benötigen in der Regel nur eine einzige Dosis Vermox, um eine Nematodeninfektion loszuwerden. Nach der Einnahme einer Tablette kann es bis zu drei Tage dauern, bis die toten Würmer vollständig aus Ihrem Körper ausgeschieden sind. Danach sollten Sie keine Symptome mehr haben. Wenn keine wesentliche Besserung eintritt, kann Ihnen einige Wochen später eine zweite Dosis verschrieben werden.

Eine häufige Nebenwirkung von Vermox sind leichte Magenschmerzen. Dies ist die einzige Nebenwirkung, die bei Anwendern von Vermox häufig auftritt. Es gibt andere, weniger häufige Nebenwirkungen wie Durchfall, Blähungen und Magenbeschwerden, aber diese sind selten.

In einigen Fällen sind sehr viel seltenere Nebenwirkungen aufgetreten, darunter Schwindel, Hautausschläge, Haarausfall und Leberentzündungen. Es können auch allergische Reaktionen auftreten, die sich in Schwellungen der Lippen und des Gesichts, Kurzatmigkeit und Blasenbildung auf der Haut und im Genitalbereich äußern.